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SchönerDenken Podcast zwischen Kirk und Kafka

Schweigend aus dem Kino gehen? Nicht mit uns: Wir müssen reden!


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Familiendrama als kalte Konstruktion, Mistery-Thriller-Horror als intellektuelle und ästhetische Installation, keine Gefühle, keine Identifikationsfiguren, keine Empathie, keine Dramaturgie, keine Spannung: THE KILLING OF A SACRED DEER ist nicht our cup of tea. Kritiker und Cineasten, die mit Lanthimos vertraut sind, äußern sich euphorisch. Aber der Film erlaubt keinen Zutritt für Neueinsteiger, die zum Beispiel nicht die Verbindung zur Iphigenie-Geschichte sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Film schütteln Katharina und Thomas entgeistert die Köpfe.

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Unser Einstieg in den #Japanuary: ATTACK ON TITAN, die Realfilmversion. Und es stellt sich heraus, dass Hendrik, Tom und Thomas als alte weiße Männer da wirklich keinen Fuß auf den Boden kriegen. Im Podcast stellen sie ahnungslos jede Menge steiler Thesen auf und sortieren sich diese Riesenbauchlandung.

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"Raumschiff" ist der Spitzname der dpa-Zentrale in Berlin. Die ganz alltägliche Arbeit dort zeigt zum ersten Mal Regisseur Friedrich Rackwitz in seiner Dokumentation GRUNDRAUSCHEN. Es ist eine beobachtende Dokumentation, die nicht fragt, die nicht kommentiert, die keine Musik unterlegt, die sich sogar zurückzieht, wenn spektakuläre Nachrichtenlagen aufkommen. Es geht um den Alltag, um das Selbstverständnis, die Werte, die Diskussionen in der Nachrichtenagentur, die sehr stark das Bild der Welt prägt für uns. Der Dokumentarfilm zeigt den banal aussehenden aber unglaublich wichtigen Prozess, in dem um Wahrheit und Lesbarkeit gerungen wird. Nach dem Film diskutieren die Üblichen Verdächtigen u.a. über den Blickwinkel der Dokumentation, über die Professionalität der Protagonisten und über die Rolle von Männern und Frauen in der dpa. Am Mikrofon: Heidi, Katharina, Bettina, Johanna, Uwe und Thomas.

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Unser Jubiläumszug nimmt wieder Fahrt auf: Ehrengast Lucas Barwenczik nimmt Platz in der Ersten Klasse des legendären „Rheingold“, auf dem Weg von Amsterdam nach Genf – in Niklaus Schillings Eisenbahnmelodram RHEINGOLD von 1978. Lucas gilt als einer der klügsten Köpfe unter den Filmkritikern und Filmpodcaster. Lesen kann man ihn unter anderem bei kino-zeit.de und epd, hören bei Longtake.de und Kulturindustrie. Kennengelernt haben wir ihn auf Nippon Connection. (Hier kann man alle Podcastepisoden hören, die wir mit Lucas aufgenommen haben). Als Schaffner heute am Mikrofon: Thomas. RHEINGOLD darf in einer Auswahl von Zugfilmen nicht fehlen: Regisseur Niklaus Schilling hat nach eigenen Aussagen ein erotisches Verhältnis zu Zügen, er ist der Trainspotter und Zugnerd unter den Regisseuren. Seine Detailversessenheit beeindruckt Lucas und Thomas. Aber nicht alles ist Schilling geglückt …

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Warum? Warum ein Remake? Kenneth Branagh hat nichts relevantes Neues beizutragen außer einem unübersehbaren Ego und einem ebenso unübersehbarem Schnurrbart. Die Requisiten und das Ensemble sind absolut exquisit, Edelkitsch vom Allerfeinsten - leider ohne Belang und ohne Timing. Und auf den zweiten Blick entpuppen sich die zuerst überwältigenden Landschaftsaufnahmen als Computeranimationen - direkt aus dem uncanny valley. Fazit der Üblichen Verdächtigen direkt nach dem Film: Sehr viel Schnurrbart, wenig Screentime für alle außer Kenneth und ein bisschen Langeweile. Am Mikrofon: Heidi, Johanna, Bettina, Katharina, Hendrik, Uwe und Thomas. Wer sich für Zug-Filme an sich interessiert, dem legen wir unsere Jubiläumsserie "10Jahre10Filme10Züge" ans Herz.

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