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SchönerDenken Podcast zwischen Kirk und Kafka

Schweigend aus dem Kino gehen? Nicht mit uns: Wir müssen reden!


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"Raumschiff" ist der Spitzname der dpa-Zentrale in Berlin. Die ganz alltägliche Arbeit dort zeigt zum ersten Mal Regisseur Friedrich Rackwitz in seiner Dokumentation GRUNDRAUSCHEN. Es ist eine beobachtende Dokumentation, die nicht fragt, die nicht kommentiert, die keine Musik unterlegt, die sich sogar zurückzieht, wenn spektakuläre Nachrichtenlagen aufkommen. Es geht um den Alltag, um das Selbstverständnis, die Werte, die Diskussionen in der Nachrichtenagentur, die sehr stark das Bild der Welt prägt für uns. Der Dokumentarfilm zeigt den banal aussehenden aber unglaublich wichtigen Prozess, in dem um Wahrheit und Lesbarkeit gerungen wird. Nach dem Film diskutieren die Üblichen Verdächtigen u.a. über den Blickwinkel der Dokumentation, über die Professionalität der Protagonisten und über die Rolle von Männern und Frauen in der dpa. Am Mikrofon: Heidi, Katharina, Bettina, Johanna, Uwe und Thomas.

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Unser Jubiläumszug nimmt wieder Fahrt auf: Ehrengast Lucas Barwenczik nimmt Platz in der Ersten Klasse des legendären „Rheingold“, auf dem Weg von Amsterdam nach Genf – in Niklaus Schillings Eisenbahnmelodram RHEINGOLD von 1978. Lucas gilt als einer der klügsten Köpfe unter den Filmkritikern und Filmpodcaster. Lesen kann man ihn unter anderem bei kino-zeit.de und epd, hören bei Longtake.de und Kulturindustrie. Kennengelernt haben wir ihn auf Nippon Connection. (Hier kann man alle Podcastepisoden hören, die wir mit Lucas aufgenommen haben). Als Schaffner heute am Mikrofon: Thomas. RHEINGOLD darf in einer Auswahl von Zugfilmen nicht fehlen: Regisseur Niklaus Schilling hat nach eigenen Aussagen ein erotisches Verhältnis zu Zügen, er ist der Trainspotter und Zugnerd unter den Regisseuren. Seine Detailversessenheit beeindruckt Lucas und Thomas. Aber nicht alles ist Schilling geglückt …

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Warum? Warum ein Remake? Kenneth Branagh hat nichts relevantes Neues beizutragen außer einem unübersehbaren Ego und einem ebenso unübersehbarem Schnurrbart. Die Requisiten und das Ensemble sind absolut exquisit, Edelkitsch vom Allerfeinsten - leider ohne Belang und ohne Timing. Und auf den zweiten Blick entpuppen sich die zuerst überwältigenden Landschaftsaufnahmen als Computeranimationen - direkt aus dem uncanny valley. Fazit der Üblichen Verdächtigen direkt nach dem Film: Sehr viel Schnurrbart, wenig Screentime für alle außer Kenneth und ein bisschen Langeweile. Am Mikrofon: Heidi, Johanna, Bettina, Katharina, Hendrik, Uwe und Thomas. Wer sich für Zug-Filme an sich interessiert, dem legen wir unsere Jubiläumsserie "10Jahre10Filme10Züge" ans Herz.

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Bonbonbunter Abenteuerspaß, das ist jetzt Marvels Motto seit den Guardians of the Galaxy. Viel Action, viel Schauplätze, viel Eye Candy, viel Gags und ein gutes Timing - dazu starke Frauen auf beiden Seiten. Und eine Prise schöner Gastauftritte von Idris Elba, Anthony Hopkins, Benedikt Cumberbatch und Jeff Goldblum. Da kommen die Üblichen Verdächtigen mit einem breiten Grinsen aus dem Kino. Hört Euch unseren ersten Eindruck in 9 Minuten an. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Tina, Harald und Thomas.

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In der bürgerlichen Welt ersetzen mitunter moralische Sprachregelungen moralisches Handeln, ein Betroffenheitshashtag ersetzt eine Diskussion über echte Konsequenzen. Diese moralischen Sprachregelungen werden mit political correctness gleichgesetzt (worüber man streiten könnte). Glaubt man den Kritikern geht es in der kurzweiligen Satire "The Square" genau um diese Diskrepanz zwischen Sprechen, Handeln, Kunst und Realität. Der Film spielt in der Kunstwelt von Stockholm, im Mittelpunkt steht Museumskurator Christian, dessen PR-Strategen eine so provokative Werbekampagne starten, dass sie dem smarten und attraktiven Kurator zeitgenössischer Kunst nur so um die Ohren fliegt. Im Podcast direkt nach dem Kinobesuch im Palatin diskutieren wir über den Akzent von Claes Bang, über die beeindruckende Elizabeth Moss, aber vor allem über die verschiedenen Versuchsanordnungen, denen Christian als Liebhaber, Vater, Ehemann, einflussreicher Kulturmanager, als ausgeraubtem Wohlhabenden und als Individuum ausgesetzt ist. Wie die meisten von uns versucht er erfolgreich zu sein, sich nicht zu blamieren, nicht schuld zu sein an den gesellschaftlichen Zuständen und er versucht, halbwegs anständig zu bleiben. Und wie die meisten von uns stellt er sich dabei dämlich an. Daneben stellt der Film klar, wie schnell Gewalt jede zivilisatorische Errungenschaft außer Kraft setzen kann. Am Ende: Macht es sich der Film zu leicht? Machen wir es uns zu leicht? Am Mikrofon diskutieren Johanna, Heidi, Katharina, Hendrik, Uwe und Thomas.

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