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SchönerDenken Podcast zwischen Kirk und Kafka

Schweigend aus dem Kino gehen? Nicht mit uns: Wir müssen reden!


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Die erste gemeinsame Episode mit den Abspannguckern, den Shooting Stars der deutschen Filmpodcastszene, den Göttern des Beat Sheets. Und was schauen wir? Sion Sonos absurden, großartigen, wahnsinnigen, liebevollen, klugen, bescheuerten, wunderschönen LOVE EXPOSURE! Was ein Brett von einem Film: Fast vier Stunden folgen wir Yu - er wird in eine katholische Familie in Japan geboren, seine Mutter stirbt, hinterlässt ihm einen ordentlichen Maria-Komplex und der bald zum Priester aufgestiegene Vater verlangt in der Beichte Sünden. Also sündigt er, wird zum Höschenfotograf, bis er die Liebe seines Lebens kennen lernt. Aber das geht schief, weil die ganze Familie in die Fänge einer Sekte gerät … LOVE EXPOSURE ist ein Film, den Thomas während des Schauens verfluchte aber nach dem Schauen liebte. Im Podcast erfahrt ihr auch, wie es Alexander „The Voice“ und Rene „The Brain“ mit dem Film erging – in einer Podcastepisode, die nur unwesentlich kürzer ist als der Film :-)

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Passend zum #Japanuary kam YOUR NAME für zwei Tage in die deutschen Kinos. Die Gelegenheit haben wir uns nicht entgehen lassen :-) YOUR NAME ist der erfolgreichste Anime in Japan und nachdem wir den Film gesehen haben, verstehen wir auch warum. Im Mittelpunkt stehen zwei Teenager, die in ihren Träumen den Körper tauschen. Der Film verknüpft Coming of Age / Love Story / Drama / Mystery / Comedy / Geistergeschichte / Katastrophenreißer zu einer spannenden Erzählung. Noch mehr als Romantik und Poesie hat uns die zeichnerische Qualität und optische Wucht beeindruckt. Aber nicht alle der Üblichen Verdächtigen waren emotional dabei. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Johanna, Tom, Harald und Thomas.

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Es geht weiter mit dem #Japanuary 2018 bei SchönerDenken - heute mit einem ganz besonderen Gast: Michael von Schneeland. Was tun, wenn der Vater Verständnis hat für die nachfolgende Generation, aber nur solange es nicht die eigene Familie betrifft? Diesem Konflikt und der Spannung zwischen Tradition und Gegenwart widmet sich Regisseur Yasujiro Ozu in seinem Familiendrama EQUINOX FLOWER von 1958, seinem ersten Farbfilm. Der Vater, gespielt von Shin Saburi, ist nicht einverstanden mit dem zukünftigen Schwiegersohn, aber Ehefrau und Töchter finden sich damit nicht ab … Ein wunderbar klar und schön inszenierter Film, effektfreies aber intensives Schauspiel. Michael von Schneeland, unser Gast in dieser Episode, ist mit japanischen Filmen bestens vertraut und genau der Richtige, um diesen wunderbaren Klassiker im Rahmen des #Japanuary 2018 zu besprechen.

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Familiendrama als kalte Konstruktion, Mistery-Thriller-Horror als intellektuelle und ästhetische Installation, keine Gefühle, keine Identifikationsfiguren, keine Empathie, keine Dramaturgie, keine Spannung: THE KILLING OF A SACRED DEER ist nicht our cup of tea. Kritiker und Cineasten, die mit Lanthimos vertraut sind, äußern sich euphorisch. Aber der Film erlaubt keinen Zutritt für Neueinsteiger, die zum Beispiel nicht die Verbindung zur Iphigenie-Geschichte sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Film schütteln Katharina und Thomas entgeistert die Köpfe.

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Unser Einstieg in den #Japanuary: ATTACK ON TITAN, die Realfilmversion. Und es stellt sich heraus, dass Hendrik, Tom und Thomas als alte weiße Männer da wirklich keinen Fuß auf den Boden kriegen. Im Podcast stellen sie ahnungslos jede Menge steiler Thesen auf und sortieren sich diese Riesenbauchlandung.

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